Dienstag, 28. Oktober 2008

Christina Grübel

Unsere neue DAAD-Lektorin Christina Grübel sehen die meisten von uns jede Woche. Natürlich wollen wir alle mehr über sie wissen!
Germaphon hat sie für euch ausgefragt.

Name: Christina Grübel
Geburtstag: 17.6. 1975
Geboren in: Düsseldorf

Wie sieht Dein bisheriger Studiengang aus?
Studiert habe ich in Hamburg, wo ich auch bis jetzt wohnte, Germanistik und in Paris – Französisch.

Was machst Du jetzt hier in Tartu genau?
Ich bin DAAD-Lektorin und unterrichte alle Studienjahre. Zusätzlich mache ich Stipendienberatung, vertrete den DAAD auf Messen und organisiere kulturelle Veranstaltungen. Nebenbei schreibe ich gerade meine Dissertation fertig und mache meinen Master in Kulturmanagement.
Und wieso gerade hier?
Vor einem Jahr habe ich ein Praktikum in Litauen gemacht und bin danach im Baltikum rumgereist und das Land näher kennengelernt. Ich finde Estland eben sehr schön.

Was wusstest Du über Estland?
Nicht wirklich viel, das Land ist klein und vielen Menschen unbekannt. Die Natur ist toll. Man hört immer, dass die Menschen schüchtern sein sollen, aber ich habe hier bisher keine „typischen Esten“ gesehen.
Würdest du nochmal herkommen, wenn die Möglichkeit bestehen würde?
Ich würde nicht noch einmal kommen, um den gleichen Job zu machen, denn
irgendwann, nach Ablauf meines DAAD-Vertrags möchte und muss ich etwas Anderes machen, aber als Tourist komme ich natürlich sehr gerne wieder.

Gibt es große Unterschiede zwischen estnischen und deutschen Studenten?
Eigentlich nicht – ich komme aus Norddeutschland und sowohl wir als auch die Esten sind etwas zurückhaltender. Hier ist alles irgendwie kleiner und familärer.
Die estnischen Studenten sind fleißiger, weil Bildung hier etwas kostet. In Deutschland war die bildung bis vor Kurzem kostenlos.

Die Qual der Wahl:
Stadt oder Land?
Stadt. Ich finde es schön, wenn ich auf die Straße gehe und da etwas ist los.
Buch oder Film?
Buch. Ich mag es, wenn ich etwas lese und mir die Charaktere und Vorgänge selber vorstellen kann. Man kann seine Phantasie benutzen.
Buchtipp: Siegfried Lenz „Die Deutschstunde”, Frank Schätzing „der Schwarm”. Beide sind umfangreich.
Filmtipp: Die Fabelhafte Welt der Amélie ist sehr gut. Von deutschen Filmen mag ich ältere, z.B. aus den 60ern.

Deine Reiseziele:
Tailand und China. In China bin ich schon Mal gewesen und möchte noch weitere Gegende besuchen. Außerdem Bora Bora, denn da soll es eine sehr schöne Landschaft geben. Ich bevorzuge östliche Länder.
Nächstes Jahr möchte ich mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking fahren.

Was steht immer in Deinem Kühlschrank?
Butter.

Bitte charakterisiere noch kurz die Esten.
Zurückhaltend, humorvoll, kreativ.

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